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Beuys, anthrazit 2, 2008

Picasso, 2006

Daegu Korea Gras, 2015

Besenobjekt, eckig, 4 farbig

Ottmar Hörl - Referenz - vom 30. April bis zum 16. Juli 2017

Wir präsentieren Ottmar Hörl - Referenz.

Die Ausstellung wird am 30. April 2017, 11 Uhr in Anwesenheit des Künstlers eröffnet.

 Unter dem Titel OTTMAR HÖRL - REFERENZ präsentieren wir eine umfangreiche Ausstellung, die einen aktuellen perspektivenreichen Blick in das komplexe Schaffen des deutschen Konzeptkünstlers und Bildhauers eröffnet. Basis bildet dabei Hörls Auseinandersetzung mit der Metaebene der Kunst bzw. Kunstgeschichte. Von Beginn an spielt die künstlerische, experimentelle Erforschung kunstimmanenter und erkenntnistheoretischer Fragestellungen zum Wesen von Skulptur, zu den Bedingungen von Kunst sowie ihrer gesellschaftlichen Bedeutung, als auch zur Funktion des Künstlers in der Gesellschaft bei Ottmar Hörl eine grundlegende Rolle. REFERENZEN zu Kunstwerken, zu Kollegen, zu verschiedenen Kunstströmungen, wie Concept, Minimal Art oder Pop Art finden sich zuhauf und auch zumeist in überraschender, so noch nie gesehener Art und Weise. Ob Radikal, subversiv, ironisch oder absurd, immer fordern Hörls Arbeiten zu Denk- und Reflexionsprozessen heraus, zeigen spezifische Problemlösungen auf und laden zum spannenden Diskurs ein - wenn man sich darauf einlässt.

 

Ottmar Hörl lebt in Frankfurt/Main, Nürnberg und Wertheim.

2015             CREO-Innovationspreis für Kreativität, Frankfurt a. M./Mainz, Deutsche

                    Gesellschaft für Kreativität

seit 2005      Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

2002             intermedium-Preis, mit Rainer Römer und Dietmar Wiesner (Ensemble

                     Modern)

seit 1999      Professur für Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in

                     Nürnberg

1998             Wilhelm-Loth-Preis, Darmstadt

1997              art multiple-Preis, Internationaler Kunstmarkt, Düsseldorf

1994              Förderpreis für Baukunst, Akademie der Künste Berlin (mit Formalhaut)

1992-1993     Gastprofessur an der TU Graz (mit Formalhaut)

1985              Gründung der Gruppe Formalhaut, mit den Architekten Gabriela Seifert

                      und Götz Stöckmann

1979-1981     Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Klaus Rinke

1978-1981     Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

1975-79          Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt/Main

1950                geboren in Nauheim

 

Blick in die Ausstellung