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Jan Maes - 7. Juni bis 26. Juli 2009

Wir präsentieren: "Jan Maes – Zeichnungen und Skulpturen".

Eröffnung: Sonntag, 07. Juni 2009, 11.00 Uhr. Bei der Eröffnung spricht: Klaus Gallwitz.

Klaus Gallwitz zu Jan Maes in Mochental „Das Rasche ist nicht seine Sache. Jan Maes geht seinen Weg langsam, von Belgien nach Paris und jetzt nach Mochental in Deutschland. Nach Architekturstudien in Gent fängt er mit 28 Jahren an zu malen; mit 36 kommt die Bildhauerei dazu. Er vergisst nicht den Bleistift und die weiße Ölfarbe. Pastell und glänzendes Teerschwarz finden auf kräftigen Papierbahnen Platz. Gips und Alpinaweiß, wie man es für den Wandanstrich verwendet, erweitern seine Mittel, die sich je länger je mehr auf das Holz von Kirsche, Kiefer und Ahorn konzentrieren – und was ihm noch im Wald begegnet. Denn im Wald finden seine Entdeckungen statt, seitdem er im Herbst 2008 als Stipendiat im Herrenhaus Edenkoben zum Waldläufer wurde. Nicht mit der Säge, sondern mit der Axt und dem Fotoapparat verfolgt er seine Spuren. 'Ich muss keine neuen Formen suchen, sie sind schon da,' sagt er und legt diese frei, an der Wurzel eines Baumes, an seinem Stamm oder einer Astgabel. Tief im Holz stecken seine Bilder. (...) Die vorsichtig aus dem Material geschälten Skulpturen sind Metamorphosen seiner figürlichen Obsessionen. Verstecken und Entdecken, Verfolgen und Verharren gehören zu den latenten Impulsen dieses Bildhauers."

Kurzvita Jan Maes:
1957 in Sint-Niklaas (Belgien) geboren 1980-1983 Studium Lukas Instituut voor Architektuur in Gent 1988-1990 Arbeit mit Bildhauer Francesco Marino di Teana 1990-1992 Studium an der Académie de Port-Royal 1990 Prix Hélène Gauvry de la Fondation Taylor 2008 Stipendium Herrenhaus, Edenkoben. Lebt und arbeitet in Paris.

Blick in die Ausstellung