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Erich Heckel - 4. August bis 13. Oktober - Prälatenflügel (2. OG)

Wir präsentieren: Erich Heckel - Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafik. 1909 bis 1965. Die Ausstellung wird am Sonntag, 4. August, 11 Uhr eröffnet. Es spricht: Dr. Andreas Gabelmann, Kunsthistoriker, Radolfzell

Newsletter Erich Heckel, 2013

Blick in die Ausstellung

 

Erich Heckel - Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafik. 1909 bis 1965
Erich Heckel gehört zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Expressionismus und zu den wichtigsten Künstlern der Moderne.

Gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rotluff gründete Erich Heckel 1905 in Dresden die Künstlergruppe „Die Brücke“, der sich später auch Max Pechstein anschloss. Die Künstler der Gruppe wollten dem Erlebnis der unberührten Natur und dem Empfinden/ des Empfindens auf neue Art künstlerischen Ausdruck verleihen. Sie sahen es als Aufbruch aus der akademischen Tradition und entwickelten eine neue Bildsprache – "das freie Zeichnen nach dem freien Menschen in freier Natürlichkeit". 

Doch auch nach Auflösung der "Brücke" war Erich Heckel weiterhin äußerst produktiv. Das in sechs Jahrzehnten entstandene Lebenswerk Heckels umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen, allerdings ist vor allem der größere Teil des Frühwerks verschollen oder zerstört. Sein beeindruckendes und vielfältiges Gesamtwerk liegt "im weiten Spannungsfeld zwischen radikaler Expression und beruhigter Empfindsamkeit" (Andreas Gabelmann).

Heckels Schaffen ist nicht dramatisch, sondern sachlich und ausgewogen, harmonisch und dennoch kraftvoll. In seinen Bildern, vor allem in den für Heckel so bedeutenden Aquarellen, besteht ein umfangreiches Spektrum an Farbnuancen.

Seit 1975 werden Werke von  Erich Heckel in der Galerie Schrade gezeigt. Diese Ausstellung spannt einen Bogen von Gemälden über Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus den Jahren von 1909 bis 1965. Hierbei zeigt sich ebenso die motivische Bandbreite, welche figürliche Darstellungen, Landschaften und Stillleben einschließt.